Glockendaten

Das Glockengeläute in der „Rosenkranzkönigin-Kirche“ zu Wickendorf

Hier können Sie unsere Glocken läuten hören…

Die große Glocke (Ton Cis, 450 Pfund) wurde vom Brauereibesitzer Josef Dietz in Weismain, die kleine Glocke (Ton Fis, 180 Pfund) von den Mühlenbesitzereheleute Georg und Margareta Förtsch in Wickendorf (57) gestiftet. Die Kirchenverwaltung Wickendorf kaufte die mittlere (Ton E, 270 Pfund). Die große (75 cm Außendurchmesser) und mittlere (62 cm Außendurchmesser) Glocke wurden am 21. Januar 1942 unter Aufsicht des Teuschnitzer Bürgermeisters Rebhan abgenommen und der Reichstelle für Metalle übergeben.

Ab Juli 1949 ging es weiter mit den Sammlungen für die Glocken. Am 25. September 1949 wurden diese von Domkapitular Ott geweiht. Die große Glocke wurde von der Wickendorfer Bauernschaft (20 Waldbesitzern), die mittlere Glocke von den Kleinwaldbesitzern und Arbeiterschaft gestiftet. Die kleine war ja nicht konfisziert worden.

Das heutige Geläute besteht also aus der großen Glocke: "Gestiftet von den 20 Bauern der Gemeinde Wickendorf; Bild: Maria mit Kind; Regina sacratissimi rosarii; ora pro nobis; A. D. 1949; Lotter, Bamberg“; Gewicht: 5,40 Ztr., Ton : cis 2,

der Mittleren Glocke: "Gestiftet von den Kleinbauern und Arbeitern der Gemeinde Wickendorf; Bild: Josef mit Kind; Sante Josephe Patrone fabrum et sanctae ecclesiae; ora pro nobis; A. D. 1949; Lotter, Bamberg“; Gewicht: 3,20 Ztr., Ton: d 2

und der Kleinen Glocke: "Gestiftet von Georg und Margareta Förtsch auf der Mühle; Bild: Hl. Georg; CH. Lotter, Bamberg 1937“; Gewicht: 1,80 Ztr.; Ton: fis 2.

(Entnommen aus der Festschrift zum 75-jährigen Jubiläum der Kirche von Friedrich Schubert)