Gott sei Dank

Wie viele Momente erleben wir, in denen uns bewusst wird, dass in unserem Leben eben nicht alles selbstverständlich, sondern ein Geschenk ist. Im scheinbar Alltäglichen können sie uns begegnen, die unzähligen Augenblicke, um Gott sei Dank zu denken, zu sagen oder gar zu beten - aber auch in den großen und bedeutenden Augenblicken des Lebens. Einer dieser herausragenden Momente war für mich der Sonntag, der 4. September 2011, der Tag meiner Amtseinführung in meiner neuen Pfarrei.

Ich möchte Ihnen allen noch einmal ein herzliches Dankeschön sagen, für all die Planungen, Vorbereitungen, die Mithilfe und für die liebevolle Ausgestaltung der Feierlichkeiten.

Ebenfalls auch Dankeschön, für die Begrüßung bei den jeweils ersten Messfeiern in den Kirchen unserer Pfarrei und den anschließenden Begegnungen.

Es gibt sie, die Gegebenheiten und die Momente, die Erfahrungen und die Zeiten, in denen ich voller Dankbarkeit sein kann, für das Viele, was meinem Leben Glanz und Schönheit verleiht. Dies alles ist für mich nicht selbstverständlich, sondern immer wieder neu die Erfahrung, dass der EWIGE, dass Gott mitten in meinem Leben erfahrbar und erlebbar ist.

Wie gut, dass ich jemanden kenne, dem ich dafür danken kann,
weil er mir Gutes schenkt, weil er Gutes mit mir im Sinn hat:
Gott sei Dank.

Sie sind da, in unserem Leben, die Spuren der Freundlichkeit Gottes. Denn wer es mit dem Danken und dem Danksagen erst meint, der sieht das Leben, und auch sein Leben, mit anderen Augen, und das nicht nur zum kommenden Erntedankfest.

Im Psalm 103, 2 heißt es:
Ich will mich über den Herrn freuen und will das Gute nicht vergessen, das ich von ihm empfangen habe.

Pfarrer Joachim Lindner