Pfarrer Lindner wurde feierlich ins Amt eingeführt

Zu einem Freudentag für die Pfarrgemeinden Teuschnitz mit Rappoltengrün und Tschirn sowie der Kuratie Wickendorf-Marienroth gestaltete sich die Amtseinführung ihres neuen Pfarrers Joachim Lindner, der mit großer Herzlichkeit aufgenommen wurde. Vor Beginn des Festgottesdienstes zogen, angeführt von der Stadtkapelle Teuschnitz, stellvertretende Landrätin Jutta Laczo, die Bürgermeister Gabriele Weber (Teuschnitz), Peter Klinger (Tschirn), dritter Bürgermeister Wolfgang Förtsch (Pressig), die Vereine, die Pfarrgemeinde- und Kirchenräte und viele Gläubige zum Pfarrhaus. Dort wurde er begrüßt vom Kindergarten Teuschnitz mit einem „Herzlichen Willkommen“ und mit den besten Wünschen für sein neues Zuhause. Von jedem Kind bekam er eine Rose übereicht.

Pfarrgemeinderatsvorsitzende Mathilde Grüdl (Teuschnitz) begrüßte im Auftrag der beiden Pfarrämter und der Kuratie den neuen Pfarrer mit herzlichen Worten und freute sich, dass man nach langen Warten endlich wieder einen Pfarrer habe. Er wurde dann in die St. Marienkirche von den Priestern Pro-Dekan Thomas Hauth (Reichenbach), Dekan Michael Dotzauer (Kronach), Dr. Franzis Ho (Windheim), Holger Fiedler (Hof), Richard Reis (Steinwiesen), Diter Glaeser (Buchbach) und Helmut Haagen (Pressig) begleitet.

In der Kirche stellte Pro-Dekan den neuen Pfarrer vor. Der 47-jährige stammt aus Ansbach und war zuletzt tätig in Schwaig und Behringersdorf. Hauth verlas die Urkunde vom Erzbischof Ludwig Schick, der Lindner zum neuen Pfarrer der beiden Pfarreien Tschirn und Teuschnitz mit der Kuratie ernannt hat. Gleichzeitig wird er mit der Wahrnehmung priesterlicher Aufgaben im Jugendbildungshaus „Am Knock“ beauftragt.

Der Erzbischof wünschte ihm für sein weiter priesterliches Wirken reichen Segen von Jesus Christus, dem guten Hirten. Hauth fragte den neuen Priester, ob er bereit sei, dieses neue Amt zu übernehmen. Lindner antwortete: „Ja, ich verspreche es vor allen Gläubigen.“ Die Damen und Herren des Kirchen- und Pfarrgemeinderates versprachen Lindner gute Zusammenarbeit. Der neue Pfarrer begrüßte die vielen Ehrengäste, die Vereine und Abordnungen, die kirchlichen Abordnungen und die vielen Gläubigen. Es sei das erste Mal, dass ihn zu Ehren eine Kirchenparade stattfand. Er freue sich über die herzliche Aufnahme und wünsche sich ein gutes Miteinander mit den Gläubigen. Er sei gerne von Mittelfranken nach Oberfranken gekommen, um diese neue Pfarrstelle anzutreten.

Mathilde Grüdl vom Pfarrgemeinderat Teuschnitz meinte, es sei ein schwerer Weg gewesen, einen neuen Pfarrer zu bekommen. Man freue sich deshalb besonders, dass sich Lindner für Teuschnitz entschieden habe. Sie überreichte ihm eine Tafel mit Namen, wenn er ein Anliegen habe.

Bürgermeisterin Gabriele Weber übermittelte auch die Glückwünsche der Bürgermeisterkollegen. Sie meinte scherzhaft: „Es sei schon ein Aufstieg, wenn man von Mittelfranken nach Oberfranken komme.“ Sie hob das gute Verhältnis zwischen Kirche und der Stadt hervor. Das Rathaus stehe ihn immer offen für Unterstützung.

Jutta Laczo freute sich, dass so viele Gläubige an der Einführung teilnahmen. Auch Glück- und Segenswünsche kamen von ihr von Landrat Oswald Marr. Besonders lobte sie die Kindergartenkinder, die ihre Sache recht gut gemacht haben. Alle Gratulanten überreichten Lindner ein Geschenk. Sie wünschten ihm viel Erfolg und Gottes Segen.

Eine besondere Note erhielt der Festgottesdienst durch den Gesangverein Teuschnitz, dem Kirchenchor „Cantate Nova“ und an der Orgel Florian Beetz (Wickendorf). Im Anschluss traf man sich im Pfarrheim zu einem gemütlichen Beisammensein. Die Vorarbeiten hier, wie die Durchführung, hatte der Pfarrgemeinderat mit Helfern übernommen.

Bericht: Paul Hader, Teuschnitz